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AUTISMUS


Mit dem Davis®-Autismus-Ansatz am Leben teilnehmen
Ron Davis verwendet innerhalb der Davis-Autismus-Arbeit den Begriff „Autismus“ als Überbegriff für das ganze Spektrum ähnlicher Störungen (wie z.B. Asperger-Syndrom).
Er will mit diesem Programm Autismus nicht heilen, sondern vielmehr autistischen Menschen ermöglichen, in ihrer Welt zurecht zu kommen. Dafür hat er ein dreiteiliges Programm entwickelt:

Individuation – das ICH entwickeln
In den ersten drei Jahren entwickelt sich ein Kind zu einem eigenständigen Individuum. Dies zeigt sich in verschiedenen Aussagen wie „meines“, „ich will“, „nein“ etc. Das Kleinkind spürt sich dabei stark, es will seine eigene Meinung durchsetzen.
Anders ist es beim autistischen Kind. Es hat das Gefühl, gleichzeitig alles und nichts zu sein – es fühlt sich nicht als eigenständiges Individuum. Durch das Einüben der Orientierung nach Ron Davis wird die Individuation gestärkt.
Identitätsentwicklung – die Umwelt entdecken
Die Identitätsentwicklung ist der Lernprozess, die Umwelt zu verstehen und sich darin natürlich bewegen zu können. Autisten sind oft desorientiert und können für uns völlig normale grundlegende Inhaltskonzepte nicht nachvollziehen. Wenn sie z.B. die Bedeutung von „Veränderung“ nicht verstehen, können sie auch die Konsequenz aus der Veränderung nicht erfassen. In diesem Programmteil werden rund 30 Begriffe mit Hilfe von Knetmodellen verständlich gemacht und anschliessend im Alltag beobachtet.
Soziale Integration – Beziehungen entwickeln
Im abschliessenden Teil geht es um soziale Beziehungen. Autisten haben Mühe mit der sozialen Interaktion. Ich helfe der betroffenen Person, eine Vorstellung für ihren Platz in der Welt zu entwickeln. Erst danach ist sie bereit für weitere Schritte und lernt, wie Beziehungen funktionieren. Sie kann dann entscheiden, wer, wann, wo und wie an ihrem Leben teilnimmt.
Die reale Erfahrungswelt der betroffenen Person wird auch hier durch das Modellieren mit Knetmasse „greifbar“ gemacht.

Davis®-Autismus-Ansatz
Die Programminhalte werden intensiv oder über mehrere Monate erarbeitet, so wie es für die betreffende Person angenehm ist.
Es ist von Vorteil, wenn die Eltern oder nahestehende Personen in die Knetarbeiten eingeführt werden, damit die Begriffe zu Hause weiter gefestigt und die damit verbundenen Empfindungen im Alltag erlebt werden können.
 


 

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