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DYSKALKULIE

Menschen mit Dyskalkulie verstehen die Zeichen der Rechenoperationen wie „=“ / „+“ / „-“/ „x“ / „:“  und weitere Begriffe der Mathematik nicht. Dies verwirrt und macht das Rechnen schwierig oder gar unmöglich. Betroffene wissen nicht, worum es geht.

Methode und Ziel
Die Davis®-Methode nutzt die kreativen Stärken der Betroffenen, d.h. wir gestalten die grundlegenden Rechenoperationen mit Knetmasse. Das so entstandene dreidimensionale Bild kann problemlos gespeichert und in Zukunft beim Rechnen abgerufen und verwendet werden. Zudem üben wir die Rechenaufgaben durch konkretes Handeln, dies vertieft das Verständnis für die Lösung einer Aufgabe.
Damit haben Betroffene ein Werkzeug, um Rechenaufgaben ohne Verunsicherungen lösen zu können.

Einstieg
Vor der Therapie stellen wir durch ein Abklärungsgespräch fest, ob die Person auf die Methode anspricht. Auch die Vorgeschichte und die aktuellen Schwierigkeiten in der Schule oder am Arbeitsplatz sind dabei wichtig.

Intensivwoche und weitere Unterstützung
Die Therapie beginnt mit einer Intensivwoche, in der die verschiedenen Techniken erlernt und geübt werden.
Diese Techniken sind z.B.:
•    Erlernen der Orientierung
•    Kneten der Rechenoperationen
•    Sicherheit im Umgang mit Ziffern und Zahlen
•    spielerisches Rechnen mit Gegenständen
•    Stressabbau / Entspannung
•    Übungen zur Verbesserung von Gleichgewicht und Koordination
•    Erfassen von Konsequenz, Zeit, Reihenfolge und Ordnung

Der eingeleitete Prozess ist nach dieser Woche durch selbständiges Weiterarbeiten zu Hause zu vertiefen und zu festigen.

Ich führe Eltern und andere Begleitpersonen im Verlauf der Intensivwoche in die Methode ein.
Als sinnvoll haben sich wöchentliche Therapiestunden oder ergänzende Wiederholungstage in der Praxis erwiesen.

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